Wir hatten hier bei uns in der Firma schon wilde Rücksendegründe. Der übelste war wohl der Fallschirmspringer bzw. dessen Schwester, die von seinem Ableben berichtete.
Dazu gab es mal eine Dame, die Ihrem im Knast sitzenden Freund keinen Ghetto-Blaster mitsenden durfte oder eben Beziehungen, die in die Brüche gegangen sind.
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Diesmal erreicht uns ein Rückgabegrund bzgl. eines Tier-GPS.
Mit dem GPS Modul und einer App kann man tracken, wo sich das eigene Haustier eben befindet. Ist für Katzen und Hunde empfohlen. Auch die beiliegende Halterung ist nur für solche Tiere gedacht. Bei einer Kuh müsste man wohl eine Horn- oder Nasenringhalterung erfinden. Bei einem Hamster könnte das GPS-Modul schnell zur Todesursache erklärt werden.

Auf jeden Fall hat der besagte Kunde uns angeschrieben, dass er das Modul nicht mehr braucht:
„Ich habe das Tier nicht mehr.“

Was ich mich nun frage…gab es einen Todesfall oder ist das Tier durchgebrannt und entkam so der totalen Überwachung?
Wäre das Herrchen erfreut, wenn es sieht, wo Kater Felix jeden Tag mit durchgefüttert wird und deshalb so fett ist?
Und überlebt so ein GPS-Modul einen Autoreifen? Denn genau das dürfte gerade bei Hunden und Katzen Verschwindegrund #1 sein.

Ich frag den Kunden besser erst einmal nicht. Keine Lust wieder in ein Wassernäpfchen zu treten, dessen Besitzer nicht mehr unter uns weilt! Amen.

Wenn der Bello nicht mehr bellt

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