Wie gut das ich die IMPULSE lese, welche in Ihrer letzten Ausgabe über die merkwürdigen Vorgehensweisen der axanta AG aus Frankfurt berichtet haben.

Man erhält zum Einstieg einen Brief mit „Persönlich / Vertraulich“ Hinweis – an die Geschäftsführung.

„Unternehmer sucht Einzelhandelsunternehmen für Unterhaltungselektronik“

Sehr geehrte Damen und Herren,

die axanta AG ist einer der Marktführer unter den Beratungsgesellschaften für den Verkauf bzw. Kauf sowie Beteiligungen im Bereich von kleinen und mittelständischen Unternehmen.

Wir haben aktuell Kaufinteressenten, die auf der Suche nach einem Einzelhandelsunternehmen für Unterhaltungselektronik sind…..

Thorsten Rauschnik – Dipl. Betriebswirt

Laut Impulse werden solche Briefe massenhaft versendet und es gibt wohl tausende von Kaufinteressenten die bei der axanta AG Kunde sind. Nur mag axanta diese nicht nennen!?
Denn zuerst muss man natürlich einen Vertrag abschließen bevor axanta Leistung erbringt – was noch nachvollziehbar ist. Nur gibt es Meldungen von etlichen Mittelständlern, bei denen niemand gefunden wurde.

Und das, obwohl laut Brief doch bereits Kaufinteressanten vorhanden waren?
Betrug würde ich sowas nicht nennen, aber für wirklich seriös halte ich persönlich solche Vorgehensweisen auch nicht. Es mag Kaufinteressenten geben…aber eben nicht gezielt für das angeschriebene Unternehmen.

Das es sich bei dem Brief an uns seitens axanta um einen Massenbrief handeln muss ist leicht ersichtlich…wir sind kein Einzelhandel für Unterhaltungselektronik.

Aber schön, wenn axanta trotzdem Kaufinteressenten für uns hat…irgendwann, irgendwo….der Brief wandert trotzdem in die Ablage P.

axanta AG – Kaufinteressenten? Ja wo den?
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100 Responses to “axanta AG – Kaufinteressenten? Ja wo den?”

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  1. 76
    Biduya Says:

    Ich bin entsetzt, ich muss gestehen das ich vor einigen Tagen einen Vertrag unterzeichnet habe. Als erstes kam dann nach 3 Tagen nun die erste Rechnung. Wir hatten zwar versucht im Vorfeld uns über diese Firma zu erkundigen aber diesen Bericht habe ich leider jetzt erst gefunden. Was macht man nun? Gibt es da so was wie eine Widerrufsfrist? 😥

  2. 77
    Roland Says:

    Kenne zwar Ihren Einzelfall nicht, Biduya, weiß aber, dass die Anwaltskanzlei Gründig in der Vergangenheit sehr erfolgreich gegen axanta gestritten hat. Einfach mal googlen. Hier im Blog sind die auch bereits erwähnt worden.

  3. 78
    Roland Says:

    Die Anwaltskanzlei Gründig hat am 10. Juni 2014 auf ihrer homepage den aktuellen Stand der Dinge rund um die Dienstleistungsverträge der axanta AG veröffentlicht.
    Hier der Link:
    http://www.rae-gruendig.de/aktuelles/166-axanta-ag-dienstleistungsvertrag-verkauf-unwirksam-rueckforderung-moeglich.html

  4. 79
    Helmut Wagner Says:

    Axanta hat den Einspruch verloren.

    Viele Ex-Mandanten der Axanta AG können hoffen.
    Der Dienstleistungsvertrag ist laut eines (Berufungs-)Gerichtsurteils unwirksam und eine Rückforderung der Kosten möglich.
    Näheres hier unter diesem Link:
    http://www.rae-gruendig.de/aktuelles/166-axanta-ag-dienstleistungsvertrag-verkauf-unwirksam-rueckforderung-moeglich.html

    Dann man ran an den Speck!

  5. 80
    Hermann Kagerer Says:

    Grösste Vorsicht vor Axanta ist geboten. RA Gründig hat jetzt einen Prozess gegen Axanta gewonnen. Jeder Geschädigte sollte noch vor Ablauf der Verjährung (3 Jahre) überlegen, Axanta zu verklagen.
    Nachzulesen unter:
    http://www.rae-gruendig.de/verbraucherrecht/…/130-axanta-ag.html

  6. 81
    Olli Says:

    Heute im April 2015 kommt von denen immer noch Post, aus axanta Oldenburg.

    Eigentlich ist diese Masche ein alter Hut, der bereits von anderen Firmen in den 1990er Jahren recht erfolgreich praktiziert worden ist. Blumige Versprechen und eine schnelle Bewertung die dem Unternehmer (meist angeschlagen) ordentlich Honig ums Maul schmiert, der dann mit Aussicht auf schnellen Verkauf mal eben 10 bis 20 Tausend Euro an Vermittlungsgebühr aus der Schatulle herausgibt.

    Ich habe das selber erlebt, und mein damaliger Chef meinte im Internet stünden nur Schmähschriften. Leider ließ sich auch dort nie ein Interessent blicken.

    Jeden Morgen steht ein Dummer auf, der diesen geschmierten „Beratern“ auf den Leim kriecht. 😕

  7. 82
    Unternehmer Says:

    Das „wirkliche“ Problem ist, das nicht jeden Morgen ein „Dummer“ aufsteht, sondern sehr viele „Dumme“ und hier kostenpflichtige Aufträge an die axanta AG erteilen.

    Motto: Gier frist Hirn und thematisch Unerfahrenheit der Unternehmensverkäufer wird beraterseitig ausgenutzt.

  8. 83
    Friedrich Hytmüll Says:

    interessant – die Referenz GmbH Badenhorst Pflegedienst GmbH wurde 4 Tage vor dem Eintrag hier das letzte Mal „aktualisiert“, und es gibt keine solche Firma im Unternehmensregister.
    Die D.A.L. GmbH ist entweder auch Fake, oder – als „Deutsche Anlagen Leasing GmbH“ und Sparkassentochter sicher nicht über die Axanta verkauft worden. Axanta kann auch bloggen!

  9. 84
    Friedrich Hytmüll Says:

    interessant – die Referenz GmbH Badenhorst Pflegedienst GmbH wurde 4 Tage vor dem Eintrag hier das letzte Mal „aktualisiert“, und ich finde keine solche Firma im Unternehmensregister.
    Die D.A.L. GmbH ist entweder auch nicht auffindbar, oder – als „Deutsche Anlagen Leasing GmbH“ und Sparkassentochter sicher nicht über die Axanta verkauft worden. Axanta kann auch bloggen?
    Die ertragsreichste Zielgruppe der Axanta sind imho Firmen in Not, und Axanta ist dann der Strohhalm aus dem beim Zugriff eine Zitronenpresse wird.
    Das riecht nach Drückerkolonne.
    PS Ich habe recherchiert weil ich auch angeschrieben wurde mit Hinweis auf Kaufinteressenten für die Branche der Firma an unserem Ort mit diesen Marken. Ich werde die Anfrage nicht weiter verfolgen.

  10. 85
    Unternehmer Says:

    Ja Herr Hytmüll,

    das entspricht auch unseren Erfahrungen.

    Es ist nur immer wunderlich, wie viele Unternehmer hier dennoch auf die Methoden der Axanta hereinfallen…und damit der Axanta Geld geben…

  11. 86
    Unternehmer 57 Says:

    Das Thema Unternehmensverkauf steht bei uns aufgrund mangelnder Nachfolge auch an. Da kam das Schreiben der axanta vermeintlich zum richtigen Zeitpunkt. In Zeiten des Internets habe auch ich natürlich recherchiert. Die negativen Erfahrungen, wie ich sie auch hier lese, haben mich stark verunsichert, dass muss ich schon zugeben.
    Mangels anderweitiger Alternative zu einem Berater wie z.B. axanta habe ich allerdings ein wenig mehr Zeit in die Internetrecherche investiert als es meine Vorredner hier scheinbar getan haben. Dabei bin ich recht schnell auf die unten stehenden Unternehmen gestoßen, die exakt zu den Referenzen passen.

    DAL aviation GmbH
    http://www.dal-info.de/
    Registergericht Stuttgart HRB 740864

    Pflegeteam Badenhorst GmbH
    https://plus.google.com/115210507682190633894

    Auch gibt es bei näherem Hinsehen mind. genauso viele positive Berichte wie negative. Ich werde nun in den nächsten Tagen Kontakt zur axanta aufnehmen und mir selbst ein Bild davon machen, was mich dort erwartet und bin gern bereit hier über meine Erfahrung zu berichten, denn eines steht doch fest, früher oder später muss jeder von uns über die Zukunft seines Unternehmens nachdenken und hierbei ist ein Berater sicherlich sinnvoll. Seriös oder nicht zeigt sich dann im Ergebnis. Oder können mir meine Vorredner eine Alternativ empfehlen?

  12. 87
    christina Says:

    Diese schreckliche Erfahrung mussten wir auch machen.
    Wir haben vor kurzem so einen Vertrag unterschrieben, dann nach 3 Tagen, mit dem eigenen Axanta-Widerrufsformular widerrufen. Aber da wurden wir auch reingelegt, weil das Widerrufsformular nicht für den Dienstleistungsvertrag gilt sondern nur für die Vermittlung. Dann haben wir schnell den Dienstleistungsvertrag auch widerrufen, aber axanta akzeptiert diesen Widerruf nicht, da für diesen Vertrag kein Widerrufrecht gibt, obwohl beide Verträge zusammen unterschrieben wurden und uns als 1 Vertrag mit Widerrufsrecht „verkauft“ wurde.
    Also, man wird hier schon rein gelegt, bevor die Geschäftsbeziehung angefangen hat.
    Da axanta auf die Zahlung besteht, und die zurück gebuchte 1 Monatspauschale anmahnt, werden wir die Angelegenheit unserem Anwalt zur Klärung geben müssen.
    Ich frage mich ob diese Menschen, nachts noch schlaffen können.

  13. 88
    Christoph Says:

    Wir haben heute auch ein Briefchen von der axanta AG erhalten. Allerdings bin ich noch jung und will noch nicht verkaufen 😉 Trotzdem habe ich aus Neugierde recherchiert und bin auf dieses Forum gestossen. Ich bin schockiert, wieviele bereits Verträge unterschrieben haben. Handelt es sich doch vermutlich bei den meisten um gestandene Unternehmer. Dabei ist Dubiosität dieser Briefe ganz klar erkennbar:

    __ Kennzeichnung als Infopost
    __ Unterschrift eingescannt
    __ Keine persönliche Mail, keine Durchwahl

    Das ist billiger Maßenversand! Und die geben sich nicht mal die Mühe eine gewisse selektive Anmutung zu erwecken. Nicht nur der Brief gehört in den Müll, auch die Geschäftemacherei dieses Unternehmens.

  14. 89
    Unternehmer Says:

    Trotz umfassender Warnungen (hier) und auch in anderen Medien, gelingt es der axanta AG immer wieder neue Kunden zu finden.

    Im Grundsatz sehr erstaunlich, da diese Geschäftsmethode nicht neu oder durch nachhaltig belegbare Erfolge unterlegt ist.

    Quasi alle Vorgänger-Unternehmen, die mit vergleichbaren Geschäftsmodellen am Markt agiert haben, sind früher oder später vom Markt verschwunden. Mehrheitlich dann, wenn ausreichend Kunden diese Unternehmen rechtlich verklagt (und den Prozess gewonnen) haben. Auch wenn die öffentlichen Medien (Presse, TV, Rundfunk) hier dem entsprechend berichtet haben.

    Problem: zu wenige Kunden trauen sich hier über ordentliche Gerichte zu klagen, damit steigen dann auch die öffentlichen Medien nicht auf das Thema ein…

  15. 90
    Biduya Says:

    Wir haben die Erfahrung gemacht das auch bei jedem Schritt ein neuer Mitarbeiter zuständig ist. Keiner kennt da den anderen um das Ganze offensichtlich auch noch undurchschaubarer zu machen, auch für die Mitarbeiter. Diese geben auch Ihre eigene Adresse nicht bekannt, soweit ich das damals verstanden habe waren das auch ganz offensichtlich Leute die sich damit „nebenbei“ zu Ihrem Job / Geschäft was verdient haben. Unser damaliger Bearbeiter sagte auch wenn man einmal mit Axanta zu tun hatte wird man nicht wieder in das System aufgenommen, auch nicht wenn man dann als Käufer für eine Firma Interesse zeigt. Auch schon komisch. Er äußerte sich so das er sagte man wäre dann für die Axanta „verbrannt“. Das ist ein ganz ausgeklügeltes System wo wahrscheinlich nur ganz wenige den Durchblick haben. Bei uns tauchte dann damals auch ein Kaufinteressent auf (nachdem wir mal was intensiver nachgefragt haben nach dem Stand der Dinge). Nach dem Gespräch welches eigentlich ganz positiv verlief haben wir dann nichts mehr gehört. Komisch….. 😕 Zumindest haben wir die „Schätzungskosten welche erhoben worden sind nicht zahlen müssen.

  16. 91
    Unternehmer Says:

    Das von Ihnen beschriebene Problem ist recht einfach zu verstehen, wenn man die internen Strukturen der axanta AG kennt.

    Für die axanta AG arbeiten (im Grundsatz) drei völlig verschiedene Arten von Mit- bzw. Zuarbeitern:

    a) Einkäufer, diese „Leute“ sind alleine dafür zuständig den Kunden (primär also die verkaufswilligen Unternehmensinhaber) entsprechende axanta AG-typische Dienstleistungsverträge zu verkaufen. Diese „Leute“ sind i.d.R. nicht (fix!) arbeitszeitvertraglich angestellte/bezahlte Mitarbeiter der axanta AG, werden i.d.R. daher primär nur über Erfolgsprovisionen (%-tual zum €-Auftragsvolumen der Dienstleistungsverträge) aus den jeweilig individuell hereingeholten Aufträgen bezahlt.

    b) Verkäufer, diese „Leute“ sind alleine dafür zuständig seitens der Einkäufer akquirierte Unternehmen von den Verkäufern an irgendwelche Unternehmensübernehmer zu verkaufen. Auch diese „Leute“ sind i.d.R. nicht (fix!) arbeitszeitvertraglich angestellte/bezahlte Mitarbeiter der axanta AG, werden i.d.R. daher auch nur über primär Erfolgsprovisionen (%-tual zum €-Verkaufspreis der Firmen) aus den jeweilig individuell verkauften Projekten bezahlt.

    In der axanta AG-Welt verdienen die Einkäufer also nur echtes Geld, wenn sie selbst axanta AG-typische Dienstleistungsverträge an Kunden persönlich verkaufen und damit die axanta AG selbst Geld (hier nur Dienstleistungshonorare) verdient. Ob die Unternehmen der Kunden auch wirklich an irgendjemanden verkäuflich sind, spielt für die Einkäufer der axanta AG keine wesentliche Rolle.

    In der axanta AG-Welt verdienen die Verkäufer also nur echtes Geld, wenn sie von den Einkäufern akquirierte Unternehmen an Kunden persönlich verkaufen und damit die axanta AG selbst (hier nur Verkaufshonorare) Geld verdient. Auf die verkaufstechnische Qualität der Unternehmen haben damit die Verkäufer der axanta AG selbst keinen Einfluss.

    Das führt (egoistisch betrachtet) natürlich dazu, dass die Einkäufer versuchen allen und jedem verkaufsbereiten Unternehmen axanta AG-typische Dienstleistungsverträge auch zu verkaufen, eben weil nur dann persönliches Geld für die Einkäufer in die Kasse kommt.

    Das führt (egoistisch betrachtet) natürlich dazu, dass die Verkäufer versuchen alle und jedes Unternehmen an irgendjemanden zu verkaufen, eben weil nur dann persönliches Geld für die Verkäufer in die Kasse kommt.

    Ein qualitativer Abgleich, ob die Projekt-Einkäufer nur Projekte einkaufen, die der Projekt-Verkauf später auch real wieder an irgendwelche Übernehmer verkaufen kann ist damit nicht gegeben. Die axanta AG und (nur) deren Firmen-Einkäufer verdienen damit immer bereits dann Geld, wenn die Kunden (primär also die verkaufswilligen Unternehmensinhaber) axanta AG-typische Dienstleistungsverträge abschließen und diese bezahlen.

    Zusätzliches Geld würde die axanta AG und (nur) deren Firmen-Verkäufer immer dann verdienen, wenn ein Unternehmensverkauf, für den vorher bereits ein Dienstleistungsvertrag abgeschlossen und bezahlt wurde, dann final auch an irgendeinen Unternehmensübernehmer finalvertraglich verkauft wird.

    Wie viel Geld die axanta AG mit jeweils (erfolgsunabhängigen) Dienstleistungsverträgen bzw. (erfolgsabhängigen) Verkaufshonoraren verdient, veröffentlicht die axanta AG zum Detail nicht.

    Wenn die auf der Internetseite der axanta AG und diesbezüglichen Pressemitteilungen veröffentlichten Verkaufserfolge als Maßstab herangezogen werden, hat die axanta AG in den letzten fünf Jahren, jeweils pro Jahr, sehr deutlich weniger als zehn Unternehmen real an Firmen-Übernehmer verkauft. Gleichzeitig veröffentlicht die axanta AG über öffentliche Unternehmensbörsen im Internet regelmäßig zwischen 100 – 200 Verkaufsanzeigen latenter Unternehmensverkäufer mit denen die axanta AG offensichtlich für die verkaufswilligen Unternehmensinhaber kostenpflichtige Dienstleistungsverträge zum Unternehmensverkauf abgeschlossen hat.

    Vorausgesetzt dies entspräche der realen Erfolgsquote der axanta AG, würde das auf eine sehr deutlich unter 10 %-tigen Wahrscheinlichkeit schließen lassen, über die axanta AG ein Unternehmen zu real verkaufen. Wie bereits gesagt veröffentlicht die axanta AG diesbezüglich keine Detailinformationen. Die diesbezügliche Anzahl der verkäuferischen Erfolgsmeldungen und die Anzahl der veröffentlichten Verkaufsannoncen der axanta AG sind jedoch aus den genannten Quellen nachvollziehbar.

    Laut Daten des Unternehmensregisters hatte die axanta AG in 2013 eine Bilanzsumme von ca. 1.600 Mio. €, davon ca. 913.00 € Bilanzgewinn mit ca. 7.000 € Gewinnvortrag in 2013. Laut Daten aus Creditreform hatte die axanta AG 2010 bis 2015 einen Umsatz von ca. 3.500 bis 5.600 Mio. €.

    d) die sonstigen Mitarbeiter der axanta AG sind primär im intern administrativen Bereich beschäftigt, Details zur Art der Beschäftigung und Anzahl der Mitarbeiter sind nicht nachvollziehbar veröffentlicht.

  17. 92
    christina Says:

    ich hatte am 8.8.15 über unserem Reinfall bei axanta AG berichtet.
    Lt. unserem Anwalt, ist die bei uns angewandte Masche neu.
    Der Axanta Berater hat uns einen Vertrag vorgelegt, mit einem integriertem Widerrufsformular.
    Er hat uns Fragen gestellt und den Vertrag ausgefüllt, die Vorderseite mit Privatanschrift. Nach der Unterzeichnung hat er den Firmenstempel verlangt und bestimmte Seiten gestempelt. Nachhinein mussten wir feststellen, dass er nur den Vordruck mit Axanta AG gestempelt hat (um die monatliche Dienstleistung-Pauschale zu kassieren), sodass dieser über die Firma läuft und somit nicht widerrufbar ist, und die Seiten mit Axanta GmbH (für den Verkauf der Firma) mit Privatanschrift ausgefüllt hat, sodass dieser widerrufen werden kann.
    Diese Masche ist uns nicht sofort aufgefallen, und dass der Axanta-Berater nachträglich unseren Firmenstempel verlangt und diesen derart missbraucht, werden wir jetzt rechtlich klären und dagegen vorgehen.
    Auch den öffentlichen Medien (Presse, TV, Rundfunk) werden wir davon berichten, damit andere Firmen von Axanta – Machenschaften vorgewarnt sind.

  18. 93
    Unternehmer Says:

    Ist im Sinne des Axanta-Geschäftsprinzips völlig logisch, da der Vertragsabschließer der Axanta AG nur und ausschließlich an den auftragsgeberseitig bezahlten Betreuungshonoraren eigenes Geld verdient, also wenn bei Axanta AG aus derartigen Betreuungshonoraren Geld in die Kasse kommt, verdient der Vertragsabschließer selbst Geld. Sonst nichts…

    Diese Vertragsabschließer sind damit reine Provisions-Verkäufer von Axanta-Dienstleistungsverträgen, nur daraus bekommen diese auch eigene Verkaufsprovisionen.

    Ob diese Axanta-Dienstleistungsverträge zum Unternehmensverkauf dann auch real zu einem erfolgreichen Unternehmensverkauf führen, muss diese Vertragsabschließer nicht wirklich interessieren, da diese hieran weder aktiv aktionistisch beteiligt sind, noch davon wirtschaftlich betroffen sind.

    Die Vertragsabschließer der Axanta AG sind damit alleine daran interessiert, dass potentielle Unternehmensverkäufer einen kostenpflichten Betreuungsvertrag mit der Axanta AG abschliessen und die daraus folgenden Gebühren auch an die Axanta AG bezahlen.

    Diese Vertragsabschließer interessiert nicht, ob aus dem kostenpflichtigen Betreuungsvertrag mit der Axanta AG, dann auch ein realer Unternehmensverkauf resultiert.

  19. 94
    abc Says:

    😀 letzte woche war ein axanta ag aussendienstmitarbeiter bei uns im betrieb. da wir durch diesen fantastischen blog vorgewarnt waren, haben wir ihn geziehlt auf die negativen beiträge angesprochen. darauf hat er gar nicht reagiert und alle blogger als idioten bezeichnet. als er uns aufdringlich und völlig unseriös zu der in vielen beiträgen genannten dienstleistungsunterschrift zwingen wollte, haben wir das gespräch beendet und den ad zur tür begleitet. wir können nur jeden warnen, mit dieser firma einen vertrag einzugehen!!!!!

  20. 95
    Rolf Walther Says:

    Ich habe letzte Woche einen Vertrag unterschrieben. 6 Monate Laufzeit für monatlich 1.000 EUR. Ich werde nicht widerrufen und will sehen, was genau passiert. Das werde ich mitschreiben und ggf veröffentlichen. Ich versuche seit zwei Jahren über die Datenbank der IHK, Anzeigen und durch sonstige Aktivitäten eine Nachfolgeregelung zu finden. Bisher alles Rohrkrepierer. Also lege ich jetzt mal 6.000 EUR auf den Roulett-Tisch. Oder gibt es nachweislich bessere Partner für dieses Geld? Für jeden Hinweis dankbar.

  21. 96
    Biduya Says:

    Wir haben auch 6 Monate lang 1000 Euro gezahlt. Tat sich nix. Nach Nachfrage tauchte dann mal jemand auf der Interesse bekundete. Ich vermute jedoch das war gefakt. Viel Erfolg. Ich glaube nicht das da was draus wird. Lieber in einen schönen Urlaub investieren 😎

  22. 97
    Stefan Says:

    @ „Rolf Walther“
    Ja, da gibt es durchaus eine Reihe von besseren Partnern für dieses Geld! Insbesondere solche, bei denen nicht nach bloßem Verstreichen von weiteren 30 Tagen wieder eine Rate vom Dienstleistungshonorar fällig ist – unabhängig vom Fortschritt in der Sache.
    Architekten, Ingenieuere, Bauschaffende aller Art – die lassen sich doch auch ausschließlich auf der Basis von tatsächlichen Fortschritten bezahlen. Bei denen nennt sich das HOAI – eine Honorarordnung nach Leistungsphasen. Das gibt es bei wirklich guten und nachweislich erfolgreichen Nachfolge-Experten auch.
    Manchmal mag es aber, unabhängig vom Beratungsunternehmen, auch am zum Kauf angebotenen Unternehmen selbst liegen, wenn sich keine Nachfolger findet.

  23. 98
    Unternehmer Says:

    Wenn sie ihr Unternehmen bereits zwei Jahre erfolglos anderweitig inseriert haben und dort nur angebliche Rohrkrepierer aufgelaufen sind, stellt sich für mich die Frage, ob diese Erfolglosigkeit den jeweiligen Käufern oder dem Angebot bzw. ihnen selbst zuzurechnen ist.

    Geschätzt < 90% aller zur Unternehmensnachfolge angebotenen Unternehmen sind grundsätzlich unverkäuflich, teils aus dem betriebswirtschaftlichen und finanzwirtschaftlichen Zustand des Unternehmens, teils aus dem Risikoprofil des Unternehmens, mehrheitlich aber aus diesbezüglich völlig absurden Preisvorstellungen der Verkäufer.

    Ein seriöser Unternehmensberater zur Unternehmensnachfolge wird ihre Firma zunächst einmal sehr gründlich prüfen bzw. zum Kaufpreis und dem steuerlichen / rechtlichen Verkaufsmodell bewerten und ihnen dann eine marktwirtschaftliche vernünftige, erfolgswahrscheinliche Verkaufsstrategie vorschlagen.

    Unternehmen mit verkäuferseitig unvernünftigen Verkaufsvorstellungen werden von seriösen Unternehmensberatern zur Unternehmensnachfolge erst gar nicht zum Verkauf angenommen.

    Aus unseren Erfahrungen nimmt die Axanta jeden Auftrag an der Geld in die Kasse bringt, selbst wenn diese niemals eine reale Chance haben verkauft zu werden.

  24. 99
    Unternehmer Says:

    Bei HOAI unterliegen die Ingenieurleistungen sehr klaren regularischen Erfüllungs- und Abrechnungskriterien im Detail, primär auch aus den vorerstellten Detail-LVs der Kunden. Wenn z.B. eine Konstruktionsstufe „fertig“ abgearbeitet ist, ist diese unkaputtbar fertig. Auch wenn das Gesamtprojekt dann 2 Jahre nicht weiter verfolgt wird, kann jederzeit auf die ursprünglich erbrachte Leistung zurück gegriffen werden.

    Bei Beraterleistungen zur Unternehmensnachfolge haben wir einen deutlichen Mix aus stringenter Methodik und situativer und persönlicher Interaktion zwischen Käufer, Verkäufer und Beratern. Das Ganze ist hier sehr deutlich schwerer zum finalen Erfolg einzuschätzen, da bereits erfolgreich abgearbeitete Stufen, nicht zwingend bedeuten dass diese auch morgen noch relevant sind. Auch spielen hier neben ca. 50% Methodik noch ca. 50% emotionale Befindlichkeiten der Parteien eine deutlich dominierende Rolle.

    Zusätzlich, das unterschiedliche Käufer oft auch sehr unterschiedliche Kaufmodelle verfolgen, die dann jeweils nur sehr individuell umgesetzt werden können.

    Im Zuge von Projekten zum Unternehmensverkauf und wenn mehrere Käufer agieren, kann es damit durchaus vorkommen, dass jedes dieser Einzelprojekte in einem völlig unterschiedlichen Zeit-, Vorgehens-, Ziel- und Preisspektrum liegt. Dies auch mit ggf. steuerlich und rechtlich unterschiedlichen Rahmenbedingungen.

  25. 100
    ASDF Says:

    @ „Unternehmer“
    HOAI ist ein schönes Beispiel, besonders hinsichtlich des Flughafens BER. Welche Ingenieurgesellschaft wurde bisher für die Leistungen belangt ???

    @ „axanta-Opfer“
    Bei aller Fragwürdigkeit des Vorgehens der axanta, welcher gestandene Unternehmer/-in lässt sich im ersten Termin zu einer Unterschrift drängen und liest sich vorher nicht die Verträge durch ???
    Wenn Sie Geld zu verschenken haben, gebe ich Ihnen gerne meine Kontonummer.

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