axanta AG – Kaufinteressenten? Ja wo den?
Wie gut das ich die IMPULSE lese, welche in Ihrer letzten Ausgabe über die merkwürdigen Vorgehensweisen der axanta AG aus Frankfurt berichtet haben.
Man erhält zum Einstieg einen Brief mit “Persönlich / Vertraulich” Not – an die Geschäftsführung.
“Unternehmer sucht Einzelhandelsunternehmen für Unterhaltungselektronik”
Mina damer och herrar,
die axanta AG ist einer der Marktführer unter den Beratungsgesellschaften für den Verkauf bzw. Kauf sowie Beteiligungen im Bereich von kleinen und mittelständischen Unternehmen.
Wir haben aktuell Kaufinteressenten, die auf der Suche nach einem Einzelhandelsunternehmen für Unterhaltungselektronik sind…..
Thorsten Rauschnik – Dipl. Betriebswirt
Laut Impulse werden solche Briefe massenhaft versendet und es gibt wohl tausende von Kaufinteressenten die bei der axanta AG Kunde sind. Nur mag axanta diese nicht nennen!?
Denn zuerst muss man natürlich einen Vertrag abschließen bevor axanta Leistung erbringt – was noch nachvollziehbar ist. Nur gibt es Meldungen von etlichen Mittelständlern, bei denen niemand gefunden wurde.
Und das, obwohl laut Brief doch bereits Kaufinteressanten vorhanden waren?
Betrug würde ich sowas nicht nennen, aber für wirklich seriös halte ich persönlich solche Vorgehensweisen auch nicht. Es mag Kaufinteressenten geben…aber eben nicht gezielt für das angeschriebene Unternehmen.
Das es sich bei dem Brief an uns seitens axanta um einen Massenbrief handeln muss ist leicht ersichtlich…wir sind kein Einzelhandel für Unterhaltungselektronik.
Aber schön, wenn axanta trotzdem Kaufinteressenten für uns hat…irgendwann, irgendwo….der Brief wandert trotzdem in die Ablage P.


Auch ich habe den Artikel in der Impulse über die Axanta AG gelesen.
Meine, beziehungsweise die Erfahrung meines Freundes, bestättigen die Vorgehensweise der Axanta AG wie sie in diesem Artikel bschrieben wurde.
Nicht 1 Kaufinteressent hat sich während der ganzen Vertragszeit blicken lassen.
Und das, obwohl der Mitarbeiter der Axanta meinem Freund garantierte, “das es mehrere Interessenten gibt”. Der finanzielle Schaden meines Freundes belief sich auf unglaubliche 12.000€!
Selbst wenn die Erfolgsquote von 8% stimmen sollten, was ich bezweifel, bleiben von 100 Firmen 92 (In Woten:zweiundneunzig) auf ihren Kosten sitzen.
Der Beitrag in impulse ist ziemlich reisserisch, es kommen komischerweise nur Kunden zu Wort, bei denen etwas nicht geklappt hat. Das hat mich stutzig gemacht, weil gute Beiträge immer zwei Seiten zeigen. Ich habe einen Freund angesprochen, der einen sehr positiven Kontakt zur axanta hatte. Der erste Kontakt kam auch über so einen Brief. Klar, die Jungs wollen etwas verkaufen, doch wer will das nicht? Und Werbebriefe habe ich täglich reihenweise im Briefkasten. Entscheidend ist doch, das nichts Falsches versprochen wird und von einer Garantie lese ich nichts. Er sagte mir, der Berater von der axanta hätte sogar mehrfach darauf hingewiesen, dass es zwar allgemeine Interessenten für Elektrikläden gebe, aber noch keinen konkreten für seinen – ist auch eigentlich ziemlich logisch. Denn wer die Zahlen von dem Laden nicht kennt, kann kaum ein konkretes Interresse bekunden. Auf jeden Fall hat es zwar eine Weile gedauert, er mußte jede Menge Infos und Zahlen zu seinem Laden zusammenstellen, aber der Verkauf hat geklappt und die Beratung war jederzeit in aller bester Ordnung – so zumindest mein Kumpel.
Nun nochmal zum Thema Erfolgsquote: zunächst will ich mal den sehen, der in Bezug auf vertrauliche Geschäftszahlen alle Hosen runterlässt. Außerdem würden mich mal die Chancen der Alternativen interessieren. Ich überlege bspw. auch meinen Laden zu verkaufen. Doch in die Zeitung will ich keine Anzeige setzen, dann habe ich morgen einen Anruf von der Bank. Und lasst uns jetzt bitte nicht über die alten Herren von der IHK sprechen. Die haben zwar eine Internetplattform zum Verkauf von Unternehmen, doch ich weiß von anderen Freunden, dass darüber praktisch nichts läuft. Hier liegt die Erfolgsquote bei 0%. Ist übrigends interessant, dass die IHK´s hierzu keinen Zahlen an die Öffentlichkeit bringen. Habt Ihr denn schon überhaupt mal Zahlen von anderen Möglichkeiten gehört? Ich noch nicht, fehlt mir übrigends im Beitrag von impulse. Wie gesagt, war für mich nicht seriös.
“Klar, die Jungs wollen etwas verkaufen, doch wer will das nicht? Und Werbebriefe habe ich täglich reihenweise im Briefkasten. ”
Ich will auch vieles. Aber ich schreibe nicht wild irgendwelche Firmen an und mache dort schwammige Andeutungen um den Kunden für mich zu gewinnen.
Ich halte es für unseriös Kunden ohne wirklich vorhandenes Käuferpotential zu werben. Ob Axanta so arbeitet weiß ich nicht, aber der Brief an uns zeigt eindeutig, dass sich null mit unsere Firma befasst wurde.
Wir haben neben dem Einzelhandel einen Onlineshop und machen dort den Großteil des Umsatzes.
Hätte H. Rauschnik uns nur gegoogelt – hätte er dies gewusst.
Ich kann generell niemand empfehlen einen Vertrag zu unterzeichen der auf monatliche Gebühren lautet.
Gute Vermittler arbeiten immer auf Erfolgsbasis mit Provision. (Makler, Headhunter etc.)
Hallo Armin Dattel
Den Impulsebeitrag über die Erfahrungen mit Axanta AG als reißerisch zu beschreiben ist eine sehr „individuelle Sichtweise“.
Vad sägs om, wenn Sie sich einmal die Referenzliste auf der Seite von der Axanta AG anschauen.
Hier finden Sie sage und schreibe zwei Referenzen!!!
Das man dann die 176 „erfolgreichen Deals“ anzweifeln kann liegt wohl in der Natur der Sache
Nocheinmal zur Info:Der Vertrag mit meinem Bekannten kam nur zustande, weil der Berater ausdrücklich GARANTIERTE das es eine GROßE Anzahl von Kaufinteressenten geben würde.
Da es meinen Bekannten zu dieser Zeit finanziell sehr schlecht ging, hat er in guten Glauben den Vertrag unterschieben. In der Hoffung, sein Problem würde sich dann lösen.
die Masche ist doch altbekannt, eigenartig dass es immer noch Leute gibt, die darauf reinfallen.
“Wem das Wasser bis zur Unterlippe steht, sollte nicht mehr nicken”
… dvs “JA” zum Vertrag sagen
Anmerkung Admin:
Leider mussten wir das Posting von Akki P löschen.
Mehr dazu siehe hier:
http://blog.sotel.de/2012/02/09/axanta-ag-gegendarstellung/
[...] es in diesem Beitrag um die Axanta AG relativ heiß herging wurde ich nun von der Medienanwältin Maie Bartlmae darauf [...]
ich kann nur jedem raten, vor Beginn einer Geschäftsbeziehung die Verträge sehr genau zu studieren und ggf. durch einen Anwalt prüfen zu lassen. Mündliche Zusagen müssen schriftlich bestätigt werden. Mein Geschäftskontakt wurde frühzeitig abgebrochen, nachdem 2 Fragen (u.a. nach den Konditionen) nicht schriftlich beantwortet wurden.
Nachdem Axanta 6 Monate die Prämien (bei mir waren das exakt EURO 22.848,-) abkassiert hat (natürlich ohne erfolgreiche Vermittlung), tauchen die gleichen Herren direkt nach Vertragsende wieder auf (frei nach dem Motto: Das können wir besser!) und versuchen ein zweites Mal abzukassieren. Um Beweise zu habeb habe ich auch di8esen Vertrag unterschrieben. Natürlich ohne Prämienvereinbarung. Fehler darf man machen – aber bitte nur 1-mal.